Die Straftaten gegen das Leben bezeichnen die §§ 211–222 des StGB. Geschützt wird durch die Tatbestände das Rechtsgut Leben.
 
Die Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit bezeichnen die §§ 223–231 des StGB. Schutzgut ist hier die
körperlichen Unversehrtheit des Menschen.
 
 Im Einzelnen fallen hierunter folgende Tatbestände:
  • Mord (§211)
  • Totschlag (§ 212)
  • Tötung auf Verlangen (§ 216)
  • Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung (§ 217)
  • Schwangerschaftsabbruch (§ 218)
  • Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft (§ 219a)
  • Inverkehrbringen von Mitteln zum Abbruch der Schwangerschaft (§ 219b)
  • Fahrlässige Tötung (§ 222)
  • Körperverletzung (§ 223)
  • Gefährliche Körperverletzung (§ 224)
  • Misshandlung von Schutzbefohlenen (§ 225)
  • Schwere Körperverletzung (§ 226)
  • Verstümmelung weiblicher Genitalien (§ 226a)
  • Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227)
  • Fahrlässige Körperverletzung (§ 229)
  • Beteiligung an einer Schlägerei (§ 231)
  • Körperverletzung im Amt (§ 340)