Eine große Anzahl an Strafttaten werden im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr begangen. Wegen der hohen Anzahl verkehrsstrafrechtlicher Verfahren nehmen diese Delikte daher in der Praxis einen großen Stellenwert ein.

Zu diesen Delikten zählen:

  • Trunkenheit oder Drogen im Straßenverkehr (§ 316 StGB)
  • Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (§ 315b StGB)
  • Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB)
  • Nötigung (§ 240 StGB)
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StVG)
  • fahrlässige Tötung (§ 222 StGB)
  • fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB)
  • Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz (§ 6 PflVG)
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Unfallflucht oder Fahrerflucht) (§ 142 StGB)
 
Hierbei ist zu beachten, dass neben der strafrechlichen Sanktion (Geld- oder Freiheitsstrafe) auch Nebenfolgen drohen. Dazu gehören: Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis (§ 111a StPO), Entziehung der Fahererlaubnis (§ 69 StGB), Anordnung einer Sperrfrist zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (§ 69a StGB) oder Fahrverbot (§ 44 StGB).

Daneben kommt es auch zu einer Vielzahl von Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen beispielsweise überhöhter Geschwindigt oder Abstandsverstößen.

Hier drohen Geldbußen, Fahrverbote und Punkte als Sanktionen.

Mandate aus diesem Bereich werden schwerpunktmäßig von Herrn Rechtsanwalt Motzenbäcker bearbeitet.