Das zuständige Schöffengericht am Amtsgerichts München hat mit einem Urteil vom 16.02.2018, Aktenzeichen 821 Ls 457 Js 191558/17, einen 38-jährigen Angeklagten wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt.

Im vorliegenden Fall hielt sich der Angeklagte mit drei weiteren Begleitern am 17.09.2017  auf dem Oktoberfest in München auf. Im angetrunkenen Zustand berührte der Angeklagte zwei Frauen unsittlich im Intimbereich, wobei eine kurzzeitig Schmerzen erlitt.

Der Angeklagte, der sich ab der Tat bis zum 26.01.2018 in Untersuchungshaft befunden hatte, gab sich vor Gericht reuig und gab an sich an nichts erinnern zu können. Trotzdem sei davon auszugehen, dass er die Tat begangen habe. Er habe über seinen Anwalt ein Schmerzensgeld in Höhe von 750 Euro gezahlt.

Aufgrund dieser Punkte konnte es das Gericht vorliegend bei einer Bewährungsstrafe belassen.