Sie erhielten eine Anklage oder Strafanzeige? Sie wissen nicht, was zu tun ist? Als Rechtsanwälte für Strafrecht wissen wir, wie Sie darauf reagieren.
Es ist wichtig, dass Sie schnell und richtig handeln. Weil im Strafverfahren beziehungsweise Strafbefehlsverfahren Geldstrafen und Freiheitsstrafen drohen, sollten Sie die Verteidigung einem Anwalt überlassen. Mit unserer jahrelangen Praxiserfahrung wissen wir, worauf es ankommt.
Erhalten Sie einen Strafbefehl, müssen Sie aktiv werden. Reagieren Sie nicht darauf, können Sie auch ohne Hauptverhandlung verurteilt werden. Auch bei der Anklageschrift sollten Sie einen Strafverteidiger aufsuchen, damit rechtzeitig die richtige Verteidigung möglich ist. Als Rechtsanwälte für Strafrecht beantragen wir Akteneinsicht, übernehmen den Kontakt mit und verteidigen Sie vor Gericht.
Merkmale des Strafbefehls
Es ist ein vereinfachtes Strafverfahren für leichtere Vergehen.
Ein Vergehen ist ein Strafdelikt, welches mit Geldstrafe oder maximal bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe bedroht ist.
Es wird durch die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht (AG) beantragt.
Es wird rein schriftlich abgehalten und ist daher nicht öffentlich.
Binnen zwei Wochen nach Zugang können Sie dem Strafbefehl widersprechen
Dann wechselt das Strafbefehlsverfahren in ein normales Strafverfahren mit Hauptverhandlung.
Dieses ist dann öffentlich und es können höhere Strafen (also Freiheitsstrafen über 1 Jahr hinaus) verhängt werden.
Rechtsfolgen
Geldstrafe oder maximal 1 Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung
Das Gericht ist nicht an den Strafvorschlag des Strafbefehls gebunden.
Wie ein schriftliches Gerichtsverfahren
Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe
Zusätzlich können Strafen wie Fahrverbote und Entziehung der Fahrerlaubnis verhängt werden.
Was zu tun ist
Sie können einen Einspruch kann einlegen
Danach wird eine normale gerichtliche Hauptverhandlung gestartet.
Wichtig ist es, die Vor- und Nachteile des Strafbefehlsverfahrens abzuwägen. Hierzu kann ein Anwalt auch die Staatsanwaltschaft kontaktieren.
Nachteil: Das Verfahren wird dadurch öffentlich und Strafmaß kann sich erhöhen.
Vorteil: Sie können sich wehren, entweder weil der Tatvorwurf falsch ist oder das geforderte Strafmaß zu hoch ist.
Es besteht kein Anwaltszwang, aber ein anwaltlicher Rat ist dringend angeraten
Merkmale der Anklage
Mit einer Anklage beziehungsweise Anklageschrift beantragt die Staatsanwaltschaft eine Hauptverhandlung.
Die Staatsanwaltschaft klagt an, wenn sie eine Verurteilung des Angeklagten für wahrscheinlich hält.
In der Anklageschrift wird der Tatvorwurf (inklusive Zeit, Ort, Tat und Personen) beschrieben.
Rechtsfolgen
Nach Zustellung der Anklage haben Sie meist eine kurze Erklärungsfrist.
In dieser können sie entlastende Tatsachen äußern.
Was entlastet oder belastet, ist für Sie ohne Akteneinsicht aber kaum zu wissen. Daher sollten Sie einen Rechtsanwalt damit beauftragen, Akteneinsicht zu beantragen.
Sollte das Verfahren nicht eingestellt werden, beginnt die Hauptverhandlung. Werden Sie nicht aktiv, droht Ihnen die Verurteilung.
Was zu tun ist
Äußern Sie sich nicht bei der Staatsanwaltschaft und kontaktieren Sie sofort einen Anwalt.
Wenn Sie nicht tätig werden, besteht die Gefahr, dass Sie wichtige Verfahrensrechte einbüßen.
Als Rechtsanwälte für Strafrecht sind wir Ihre Verteidiger und beantragen wir Akteneinsicht und stellen gegebenenfalls sonstige Anträge.
Gegen eine Geldauflage lässt sich manchmal die Einstellung des Verfahrens bewirken.
Strafbefehl erhalten? Die Anklageschrift macht Ihnen Sorgen? Wenn Sie einen Strafbefehl oder eine Anklage erhalten, müssen Sie aktiv werden. Kontaktieren Sie umgehend uns Rechtsanwälte für Strafrecht.
Durch unsere jahrelange Praxiserfahrung wissen wir, was zu tun ist. Wir beantragen Akteneinsicht und stellen gegebenenfalls weitere Anträge. Auch treten wir in Kontakt mit der Staatsanwaltschaft, der Polizei und dem Gericht, damit wir Ihre beste Verteidigung vorbereiten können. Insbesondere bei einem Strafbefehl und Anklage leichterer Vergehen lassen sich unangenehmen Folgen: wie Freiheitsstrafen oder eine öffentliche Verhandlung umgehen.
Wichtig ist: Melden Sie sich bei uns und nicht bei der Staatsanwaltschaft. So können wir Sie am besten verteidigen.
Weil der Strafbefehl nur bei Vergehen in Betracht kommt, beschränkt sich das Strafmaß in einem Strafbefehlsverfahren auf Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu 1 Jahr (auf Bewährung). Zusätzlich können Nebenstrafen wie Fahrverbote oder Entzug der Fahrerlaubnis ausgesprochen werden.
Mo–Do: 8.00–12.00, 13.00–17.00 Fr: 8.00–12.00, 13.00–15.00
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